Ablauf

Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit (Viktor E. Frankl)

Unser Anti-Gewalt-Training für Jugendliche und junge Erwachsene wurde  auf Grundlage der Logopädagogik bzw. der Logotherapie nach Viktor Emil Frankl entwickelt. Es ist ein sinn- und werteorientiertes Training für Jugendliche und junge Erwachsene, welche selbst Gewalt ausgeübt haben und mit dem Gesetz bereits in Konflikt gekommen sind.

 

Wir nehmen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen so an wie Sie sind. Das Gewalt den Jugendlichen eine gewisse Macht verleiht und demnach auch eine Faszination erzeugt, dessen sind wir uns bewusst. Allerdings sind wir fest davon überzeugt, dass die Jugendlichen auch danach streben in Freiheit in sinnvolles Leben zu gestalten. Durch fehlgeleitete Wertesysteme oder anderen Einflüssen wird dieses Ziel der Jugendlichen beeinflusst.

 

Jugendliche Täter/innen müssen im Training Stellung zur Tat nehmen.

 

Was hat zur Tat geführt? Welche Motivation steckte zum Tatzeitpunkt dahinter? Welche Gefühle hat diese Tat beim Opfer hinterlassen? All das sind Fragestellungen welche erarbeitet und analysiert werden.

 

Frustration führt zu Sinnkrisen.

 

Wird einem Jugendlichen zu Beispiel auf Grund von schlechten schulischen Leistungen ein Abschluss verwehrt, führt dieses nicht selten zu Frustration. Er oder sie kann den Fokus nicht auf Ziele und Aufgaben z.B. Studium oder Ausbildung in der Zukunft legen und ist frustriert. Rachegefühle kommen auf, an den vermeindlich Schuldigen, den Lehrer/innen und Mitschüler/innen. Ein Amoklauf wird geplant und durchgeführt.

 

Zugegeben dieses ist ein extremes Beispiel, aber es verdeutlicht wie wichtig es ist, sein Fokus auf etwas ausrichten zu können.

 

Wir machen den Unterschied.

 

Unser HSK-Training wird zu 50 Prozent in Einzelsitzungen durchgeführt. Dieses unterscheidet uns erheblich von anderen Anbietern für Anti-Gewalt-Trainings. Wir arbeiten nach dem humanistischen Menschenbild was uns prägt. Anteile aus der systemischen Beratung, dem Systemischen Aggressionsmanagement, sowie der Gestalttherapie und der Logotherapie nach Viktor E. Frankl bilden das Fundament unseres Trainings.

 

Keiner geht verloren.

 

Unsere Gruppen bestehen aus maximal 10 Teilnehmer/innen. Dieses garantiert das Jede/r gesehen wird und alle am Gruppenprozess aktiv teilnehmen können.

 

Unser Training geht über einen Zeitraum von 10 Monaten und hat ein Stundenanteil zwischen 90 und 100 Stunden.

 

Wir achten darauf, dass Jede/r mitmachen kann.

 

Die Einzelsitzungen und Gruppentrainings finden oft abends, in den Ferien bzw. in den unterrichtsfreien Tagen statt, damit die Jugendlichen keine Fehlzeiten in den Schulen haben. Wöchentlich folgen etwa 3 Stunden Training.

 

Wir arbeiten mit Schulen und Bildungseinrichtungen zusammen.

 

Wenn wir mit Schulen oder anderen Einrichtungen an Themen wie Gewalt und Deeskalation arbeiten sind diese Trainings eher präventiv ausgerichtet und mit einem Stundenumfang von etwa 30 Stunden.

 

Wir benötigen einen gewissen organisatorischen Rahmen um unser Anti-Gewalt-Training  durchführen zu können:

 

Hendrik Schulte wird das Training leiten.

  • Mit langjähriger Erfahrung als Therapeut, Berater und Coach, werde ich die Jugendlichen sicher durch den Trainingsprozess führen.

  • Sollte der Bedarf bestehen, ziehe ich erfahrene Co-Trainer/innen oder andere Fachleute aus den Bereichen der Psychologie, Medizin, Sozialarbeit oder Suchtberatung hinzu. 

Assistenz: 

  • Uns ist wichtig, dass mindestens eine Fachkraft der Einrichtung z.B. Sozialarbeiter/in den Trainingsprozess als Assistenz durchgehend begleitet. Diese Person sollte einen guten Draht bzw. Status zu den Jugendlichen haben.

Unsere Leistungen beinhalten: 

  • Vor- und Nachbereitung des Trainings

  • Durchführung des Anti-Gewalt-Training

  • ausführliches Vorgespräch

  • Presseinformationen/ Kontakt zu örtlichen Medien

  • Kosten für verbrauchtes Material

  • Flipchart-Protokoll als Bilddatei oder anderes Speichermedium 

  • Auswertung des Training und schriftliche Dokumentation

  • individuelle Perspektiventwicklung